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Fährten

Der Hund als Nasenspezialist wurde schon fr√ľh von den Menschen zur Suche eingesetzt. Die Anzahl der Riechzellen ist um ein Vielfaches h√∂her als beim Menschen (n√§heres s. Haushund, Geruchssinn). F√§hrtenarbeit funktioniert √ľber die D√ľfte der mechanischen Bodenverletzung.

Während die beim Mantrailing verfolgte Duftspur vom Wind abgedriftet wird und so neben der mechanischen Spur liegt, folgt der Hund bei der Fährtenarbeit dem Geruch der mechanischen Spur. Das Geruchsbild entsteht hier durch beschädigte Erdoberfläche, zertretene Pflanzen und Kleinstlebewesen.

Bei der F√§hrtenarbeit im Hundesport wird von einem F√§hrtenleger eine Spur, die F√§hrte, gelegt. Dabei legt er auf der F√§hrte Gegenst√§nde ab, die der Hund bei der Ausarbeitung (dem Absuchen) entweder zu verweisen (passiv anzuzeigen) oder aufzunehmen hat. Der Hundef√ľhrer folgt dem Hund beim F√§hrten mit 10¬†Metern Abstand. Je nach Ausbildungsstand des Hundes wird die F√§hrte vom Hund eine bestimmte Zeit nach der F√§hrtenlegung ausgearbeitet. Das konzentrierte F√§hrten kann auch eine Unterst√ľtzung beim Antijagdtraining sein.
(Quelle: de.wikipedia.org)